Rachel Wirth

Schön, dass wir uns hier begegnen


Hier möchte ich meinen Weg bis heute einmal kurz beschreiben:

Ich bin Jahrgang 63 und habe vor etwa fünf Jahren mein Leben und mein Arbeiten neu ausgerichtet. Man könnte sagen: Ich habe noch einmal begonnen zu lernen – und dabei entdeckt, welch tiefe, nährende und befriedigende Freude darin liegt. Dieser "Forschungsprozess" dauert an, und genau das empfinde ich heute als großes Geschenk.


Schon früh war ich auf mich selbst gestellt. In jungen Jahren lebte ich meine künstlerischen Ambitionen: Ich zeichnete, schrieb, fotografierte. 

Mit knapp 19 Jahren zog ich von Frankfurt nach Hamburg und begann dort eine Ausbildung in der Werbefotografie. Ich habe keine Fotoschule besucht – ich habe von erfahrenen Fotografen gelernt, direkt in der Praxis. Es waren intensive, wilde Jahre, und ich wurde sehr früh selbstständig; Mit 23 Jahren erfüllte ich meine ersten eigenen Aufträge.

Zu der Zeit wurde ich auch das erste Mal Mutter. Mein zweites Kind kam 11 Jahre später zur Welt. Etwa 30 Jahre lang jonglierte ich mit meinen Verantwortungen als Alleinerziehende und als selbständige Fotografin.

Diese Jahre brachten Höhen und Tiefen mit sich – und auch Phasen großer Überforderung. Die Fotografie liebe ich bis heute, doch sie konnte mir zunehmend keine finanzielle Sicherheit mehr bieten.


Nach einer Art persönlichem Stillstand lebte ich einige Zeit auf dem Land, teils im Wechsel mit Hamburg, und begann zwei neue Ausbildungen. Besonders prägend war meine Ausbildung zur Transaktionsanalyse-Beraterin. Sie führte zu einer tiefgreifenden Veränderung meines Denkens, Fühlens und Handelns – ein Prozess, der viel geklärt hat und der sich immer weiter in Entwicklung befindet.


Meine Leidenschaft für Lebendigkeit und Gesundheit begleitet mich bereits seit über dreißig Jahren. Ihren Anfang nahm sie mit meiner ersten Begegnung mit Qigong und Tai Ji, mit asiatischen Bewegungs- und Meditationsformen und dem fortwährenden Erforschen von Heilung. Neben meiner beruflichen Arbeit und dem Leben mit meinen Kindern habe ich mich diesen Themen intensiv gewidmet – im wahrsten Sinne des Wortes: in Bewegung.


Ein längerer Aufenthalt in China hat mich dabei nachhaltig geprägt. Die intensive Begegnung mit der chinesischen Kultur, ihre für uns oft fremde Sichtweise auf Mensch und Natur sowie das vertiefte Üben und Lernen in Qigong, Akupunktur und Akupressur haben meinen Blick auf Gesundheit und Heilung erweitert. 

Über nahezu 30 Jahre habe ich mich intensiv mit diesen Zusammenhängen beschäftigt und tiefe Einsichten in die menschliche Natur im Zusammenspiel mit der umgebenden Natur gewonnen.


Es gab auch eine Phase von fast zehn Jahren, in der ich diese Verbindung verlor und innerlich in eine Stagnation geriet. Dass ich heute wieder in einer zufriedenen und lebendigen Lebensphase stehe, verdanke ich nicht zuletzt den Menschen, die mich begleitet, unterstützt und in entscheidenden Momenten auch ehrlich konfrontiert haben.

Was mich heute erfüllt, ist es, selbst andere Menschen auf ihrem Weg zu innerer Freiheit und stabiler Gesundheit zu begleiten.


Was mich glücklich macht:
Freundschaften - Begegnung und Heilung - Kulinarik - Kunst - Reisen -
TaiJi und Kampfkünste - ZenMeditation 

An dieser Stelle geht mein Dank an alle Gefährten auf meinen Weg, besonders aber an meinen Ausbilder Peter Bremicker
 https://histap.de/

Seine ausgezeichnete Kompetenz und seine unendliche Geduld haben mich enorm ent-wickeln lassen.

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